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ÜBER MICH

Ich bin Yulia Ezhova

​Ich verwandle, ich transformiere, ich schöpfe.

Ich decke das Verborgene auf und gebe dem Unsichtbaren eine Form.

Mir fällt es schwer, trotz akademischer Ausbildung in Kindheitspädagogik und Kunsttherapie mir eine gängige Berufsbezeichnung zu geben. Kunsttherapeutin, Pädagogin, Künstlerin, Fotografin, Schamanin?

Nichts davon trifft es ganz, aber ein bisschen von allem. 

Ich bin eine Zauberin, die wissenschaftlich erklärbare Tools und akademische Fundierung nutzt,

um mit Body Art, Fotografie und Menstrual Art Räume der künstlerischen Selbsterfahrung

und der authentischen Entfaltung und Verwandlung zu schaffen.

Was ich anbiete, existiert in dieser Form nirgendwo sonst.

Ich habe die Formate aus meiner interdisziplinären Ausbildung und Erfahrung heraus selbst entwickelt.

Aus der Verflechtung von Körpererfahrung, Selbsterfahrung und künstlerischer Praxis

entsteht in jedem Format etwas Einzigartiges:

ein Weg, der Tiefe mit Ästhetik verbindet, der das innere Erleben sichtbar macht und dabei Ergebnisse hervorbringt, die berühren und bestehen.

Diese Arbeit dient dem Empowerment von Frauen und FLINTA*,

der Verehrung und Sichtbarkeit dessen, was zu lange im Verborgenen lag,

und wird damit zu einem Beitrag,

der weit über das Persönliche hinausreicht.

FRÜHE ERFAHRUNGEN UND PRÄGUNGEN

Geboren wurde ich am 10.07.1987 in Saransk, Russland. Zum Glück erlebte ich zuhause viel körperliche Nähe, zärtliche Berührung, einen freien, positiven Umgang mit dem Körper und Emotionen, der Weiblichkeit und Naturverbundenheit. Diese positiven Erfahrungen mit Berührung und Körperlichkeit sind meine Ressource, weshalb ich den Wert der achtsamen Berührung kenne und sie bewusst in meiner Arbeit einsetze. Gleichzeitig war meine Kindheit auch durch Chaos, Unberechenbarkeit, das Beobachten von Gewalt und Willkür der 90er Jahre in Russland und dadurch die Überforderung der Erwachsenen geprägt, wo mir die unglaubliche Stärke und die fast übernatürliche Überlebenskraft der Frauen vorgelebt wurde. Unter diesen Umständen lernte ich von früh auf, Kreativität als Ressource für die Emotionsverarbeitung und meine Resilienz zu nutzen. Ich lernte, die Stimmung im Raum zu lesen und emotional für Menschen da zu sein. Diese Sensibilität und die Kreativität sind die Grundlagen für das Halten der Räume der künstlerischen Selbsterfahrung. Die wiederholten Verlusterfahrungen von Menschen und Orten, die mir Liebe und Sicherheit gegeben haben, wie zum Beispiel die Migration nach Deutschland mit elf Jahren, entwickelten in mir das Bedürfnis und die Gabe, achtsam die Momente der Liebe, Empathie und inneren Schönheit festzuhalten. Die Essenz der Dinge und Menschen. Auch die Momente und Perspektiven, die selbstverständlich erscheinen und im Alltag untergehen. Erst durch die Malerei, später mit Fotografie. Body Art und Fotografie erlauben es mir, mich mit der Person und dem Moment zu verbinden, mit bedingungsloser Liebe, Neugier und Wertschätzung zu begegnen, die Zeit zum Stillstand zu bringen und die inneren Schätze, die Einzigartigkeit der Menschen und Dinge festzuhalten. Es erlaubt auch der Person, durch meine Augen, die Kamera oder Body Art schon im Entstehungsprozess sich wertgeschätzt zu fühlen, sich authentisch zu zeigen, sich im wahren Sein zu entfalten und anzunehmen.

PROFESSIONELLE LAUFBAHN

Aufgrund dieser Fähigkeiten, Interessen und dem Bedürfnis, sowohl in der Welt als auch an mir persönlich etwas zu bewirken, habe ich immer die Möglichkeit gesucht, Kunst, Therapie und Pädagogik miteinander zu kombinieren. So sammelte ich seit 2006 zahlreiche Praktika und Nebentätigkeiten in sozialen, pädagogischen, kunsttherapeutischen, künstlerischen und kunstpädagogischen Bereichen. Durch mein Fachabitur im Bereich Gestaltung, ein Jahr Architekturstudium, den Bachelorabschluss in Kindheitspädagogik mit dem Schwerpunkt ästhetische Bildung an der HAWK Hildesheim (2013) sowie den Masterabschluss in Kunsttherapie an der Alanus Hochschule in Alfter (2017) konnte ich meine künstlerische Praxis sowohl theoretisch als auch praktisch vertiefen. Diese Ausbildung ermöglichte es mir, Kunst eng mit Therapie und Pädagogik zu verknüpfen, wodurch mir die gesellschaftliche Relevanz meiner Arbeit noch bewusster wurde, die ich gezielt weiterentwickle. 2016 habe ich im Rahmen der kunsttherapeutischen Arbeit mit krebskranken Kindern in Havanna, Kuba, die Verwendung der Körperfarbe im therapeutischen Kontext entdeckt. Daraus entwickelte ich 2018 das Body Art Therapy Project, das dazu dient, die Verwendung der Körperfarbe in Therapie, Prävention und Pädagogik als innovative Methode international und interdisziplinär zu verbreiten und weiterzuentwickeln. Meine Sprachkenntnisse in Deutsch, Russisch, Spanisch und etwas Englisch ermöglichen mir internationalen Austausch und die Sammlung von Wissen. So konnte ich 2018 auf meiner Reise in Südamerika mehr Erfahrungen sammeln und das Wissen an Fachkräfte in Paraguay weitergeben. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland gab ich das Wissen ab 2019 im Rahmen von Dozententätigkeiten für Soziale Arbeit Studierende und Auszubildende in Kindererziehung sowie in unabhängigen Fortbildungen an Fachkräfte in Kunsttherapie, Pädagogik und verwandten Bereichen weiter. Gleichzeitig füllte sich mein Wissens- und Erfahrungspool durch die Weiterbildung in Body Art Therapy bei der Begründerin der Methode Svetlana Kyun 2020 und ab 2022 durch praktische Erfahrungen mit unterschiedlichen Zielgruppen wie ukrainischen Geflüchteten, der Queercommunity, Frauen und Kindern in Kooperationen mit vielen sozialen Einrichtungen (u.a. NTFN e.V., Quarteera e.V., Frauen-Treffpunkt e.V. Hannover, Hannöversche AIDS-Hilfe e.V., WASMITHERZ e.V., de.Perspektive e.V., Makers For Humanity e.V., bbt e.V.). Mehr Infos darüber gibt es zu hören in dem Gastinterview von 2023 im Kunsttherapie-Podcast "Ateliergespräche" – Folge #11: „Body Art Therapy Project: Körperbemalung in der Therapie". Ein Einblick in die praktische Übung und die Selbsterfahrung ist über das Videomaterial vom Kunsttherapie Online-Kongress von 2025 möglich. Ich bin Mitglied im Deutschen Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT).

DER WEG ZU VEDYAVA VISIONS

Mit der Zeit entwickelten meine Angebote im Body Art Therapy Project immer mehr einen Fokus auf Frauen. So entstanden die Formate, die ich jetzt unter Vedyava Visions anbiete: Body Art Self Experience im Frauenkreis, Initiations- und Verehrungsrituale, Blessing Way. Besonders die Angebote, in denen ich selbst bemale, lassen sich schwer in die klassische Kunsttherapie einordnen und bewegen sich im Grenzbereich zur Body Art als eigenständiger Kunstform. Parallel dazu wurde mein Drang nach künstlerischem Ausdruck immer stärker. Ein besonderer Höhepunkt war die Mitwirkung an einer Performance im Rahmen der Documenta 15 in Kassel 2022, unter anderem durch Body Art. Diese Erfahrung zeigte mir noch mehr, welche Kraft in der Verbindung von Kunst, Körper und politischem Ausdruck liegt. In meiner eigenen Selbsterfahrung mit Body Art Therapy und in meiner Malerei erschienen immer wieder Archetypen und Gottheiten aus aller Welt, ohne dass ich vorher etwas über sie wusste und sie erst später zuordnen konnte. Kali, Oxun, die Magierin, die Waldfee, die Hure und viele mehr. Im Rahmen dieser Prozesse setzte ich mich künstlerisch mit vielen Facetten des Weiblichen auseinander. 2024 kam ein neues Medium dazu: Menstrual Art. Die Fotografie, die zunächst ein wesentlicher Bestandteil meiner Body Art Arbeit war, um die Ergebnisse festzuhalten, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem eigenständigen Ausdrucksfeld. Dadurch, dass ich unabhängig von Body Art mehrere Frauen für und während ihrer Arbeit in den Bereichen Kunst, Therapie und Persönlichkeitsentwicklung porträtierte, entstand der Wunsch, die Fotografie unabhängig vom Body Art Therapy Project gerade für Frauen auszuweiten. Durch die Auseinandersetzung mit meinem Körper und der Sinnlichkeit mit Körperfarbe, durch den authentischen Ausdruck meiner Emotionen, tiefes Spüren meiner Körperweisheit und die Verbindung mit anderen Frauen über die Bemalung, hat sich mein Bild von Weiblichkeit grundlegend verändert. Im Vergleich zu der frühen Prägung des Bildes von Überforderung, Aufopferung und Abhängigkeit des Selbstwerts von Leistung steht jetzt: Verehrung, Würdigung, Sicherheit, Zusammenhalt, Genuss, Entspannung. Meine Vorstellung von Weiblichkeit hat sich vom feministischen Ziel der Gleichberechtigung hin zur Vorstellung vom Matriarchat entwickelt. Auf einmal stellte ich fest, dass alle diese Kunst- und Selbsterfahrungsmedien sich in ein Herzensprojekt verbinden. Passend zu dem Ungerechtigkeitsgefühl, dem Weltschmerz, was die weltweite Situation der Frauen betrifft. Und passend zu meinem Bedürfnis, meine eigene Selbsterfahrung und Forschungsreise des Weiblichen fortzusetzen, sie mit anderen Frauen zu teilen und zusammen mit ihnen diese Erfahrungsräume zu kreieren. Dem Weiblichen ein Stück weit Verehrung, Sichtbarkeit und Empowerment zu schenken. Neben meiner Erfahrung mit frauenspezifischen Angeboten im Rahmen des Body Art Therapy Project kommen mir auch frühere berufliche Erfahrungen mit Frauen in Vedyava Visions zugute. Während des Studiums sammelte ich Erfahrungen im Verkauf und in der Kundenberatung mit Fokus auf eine weibliche Zielgruppe. Weitere Kenntnisse in der Arbeit mit Frauen erwarb ich durch die Tätigkeit in der Betreuung von Frauen in Not sowie in der Wohngruppe für Frauen mit psychischen Erkrankungen. Diese vielfältigen Erfahrungen mit Frauen in unterschiedlichsten Lebenssituationen zeigten mir, wie unterschiedlich die Bedürfnisse und Themen von Frauen sein können und wie wichtig es ist, Räume zu schaffen, die ohne Urteile und vorgefertigte Lösungen auskommen. All diese Erfahrungen, die persönlichen, künstlerischen wie die beruflichen, mündeten in einem tiefen Transformationsprozess, der meine Arbeit und mein Leben grundlegend verändert hat.

TRANSFORMATIONSWEG UND PROFESSIONELLE IDENTITÄT

Durch die Selbsterfahrung während meiner Ausbildung und professionellen Umsetzung, durch Kunst und spirituelle Praxis, konnte ich vieles von den Mustern, Prägungen und belastenden Erfahrungen reflektieren und verarbeiten. Der systemische Ansatz hat mich sehr geprägt und überschneidet sich mit dem Weltbild aus meinen spirituellen Erfahrungen: dass alles ein zusammenhängendes System ist und miteinander verbunden, sich gegenseitig beeinflusst, dass jedes Verhalten einen guten Grund hat, auch wenn nicht immer in dem Moment und den Umständen passend. Nur du selbst weißt, was richtig für dich ist, wenn die Verbindung zu deinem authentischen Selbst (wieder) hergestellt ist. Doch erst durch die Selbsterfahrung mit Body Art Therapy nach Svetlana Kyun konnte ich diese Einsichten tatsächlich körperlich integrieren und weitere transformierende Prozesse durchlaufen, die mich grundlegend verändert haben. Diese Erfahrung war so tiefgreifend, dass ich sie in einer an die künstlerische Selbsterfahrung angepassten Form nach entsprechender Ausbildung weitergeben möchte. Ich lernte, die ursprüngliche Sensibilität, das Raumlesen und die Empathie zu nutzen, ohne auszubrennen, mich mit dem Gegenüber zu verstricken oder die Verantwortung für den Zustand des Gegenübers zu tragen. Ich konnte diese Gaben von dem ursprünglichen Bedürfnis nach Sicherheit entkoppeln und sie dennoch authentisch behalten und entfalten. Ich lernte, auf meinen Körper zu hören, Antworten von ihm zu bekommen, ihn zu verehren, ihn zu genießen, über den Körper einen besseren Zugang zu meiner Intuition zu finden, ein besseres Gefühl für Grenzen zu entwickeln und meiner Wahrnehmung zu vertrauen. Nach und nach lernte ich die vielen Facetten und inneren Anteile von mir kennen und zu transformieren, aufgesetzte Glaubenssätze und gesellschaftliche Normen zu hinterfragen. Auf die Schatten einen klaren, ungeschönten Blick zu bekommen. Mich in dem und zusammen mit dem entstandenen authentischen Gesamtselbstbild bedingungslos anzunehmen. Erst durch das Embodiment, durch die Verknüpfung von Körper und Psyche, durch den selbstermächtigten Dialog mit mir selbst, gelang es mir, nicht nur zu Erkenntnissen zu kommen, sondern diese sofort im System, im Körpergedächtnis zu transformieren und nachhaltig ins Alltagsleben zu übertragen. Ich spürte: Der Körper ist ein Wegweiser und die Brücke zum inneren, auch kollektiven Bewusstsein, zum höheren Selbst. Doch trotz dieser und vieler anderer spiritueller Erfahrungen und des daraus entstandenen Mensch- und Weltbilds ist es mir besonders wichtig, diese nicht dogmatisch in meine Arbeit einfließen zu lassen. Ich erwarte keine bestimmte spirituelle Einstellung und bin gleichzeitig offen dafür, deiner Wahrnehmung in deinem Prozess Raum zu geben. Das Einzige, wodurch sich Spiritualität in den von mir gehaltenen Räumen zeigen kann, sind die Tools für eine gemütliche, achtsame, meditative Atmosphäre und Ästhetik. Meine Arbeit ist frei von Dogmen und Zuschreibungen. Deshalb ist es mir besonders wichtig, meine Arbeit als künstlerische SELBSTERFAHRUNG in der Verbindung mit eigenem Körper, Emotionen, dem Gegenüber und der Natur zu nennen. Ob mit Body Art, Fotografie oder Menstrual Art. Ich schaffe Räume für die Begegnung mit dir selbst, mit deiner Körperweisheit und deiner Intuition. Räume zum Spüren: Was gehört zu dir, was darf transformiert, gewürdigt, losgelassen werden. Nur du entscheidest den Weg und die Tiefe des Dialogs mit dir selbst. Auch in der Gruppenerfahrung ist es ein Raum ohne Urteile, ohne Zuordnungen, ohne Beeinflussen. Nur gegenseitiges Spiegeln und Teilen eigener Wahrnehmung. Ich stelle Fragen, bin mit Neugier, Bewunderung, Achtsamkeit und Empathie da und halte mit Ruhe den Raum. Ich fange die innere Schönheit mit Körperbemalung und Kamera ein. Mir ist es ausgesprochen wichtig, auch wenn ich mit Vedyava Visions nicht therapeutisch arbeite, die professionelle Ethik und Grenzen beizubehalten, die ich in meinem Kunsttherapie-Studium verinnerlicht habe. Diese ethische Fundierung ermöglicht es mir, sichere Räume zu halten, in denen kreative Transformation geschehen kann, ohne dass die Gefahr der Retraumatisierung oder Grenzüberschreitung besteht. So lade ich dich jetzt auf deine eigene Reise ein. In Begleitung meiner achtsamen Präsenz, des künstlerischen Ausdrucks und der tiefen Überzeugung, dass deine Körperweisheit deine beste Wegweiserin ist.

"Yulia begleitet mit großer
Empathie und vor allem mit einer unerschütterlichen Ruhe. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie ihr Angebot mit ganz leisen Tönen macht, hinter denen aber eine fundierte Kompetenz
spürbar ist."
"This time with Yulia
was a true gift to my humanness, my soul and my body. It was like entering through a portal into another time and place."
"Selten habe ich erlebt,
dass ein Mensch mir so lange seine ungeteilte Zeit und Aufmerksamkeit widmet, in meine Gefühle eintaucht und daraus etwas so Wunderbares auf mir und mit mir hervorbringt."

BEREIT FÜR DEINE REISE?

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