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MEINE VISION

Kreative Räume für verkörperte Selbstermächtigung

Ich schaffe Räume, in denen Frauen und FLINTA*

ihre einzigartige Kraft erkennen und erstrahlen lassen.

Unverwechselbare, innovative Räume, in denen sie durch Körperweisheit

und sinnliches Erleben ihre innere Orientierung finden, sich selbst ermächtigen

und ihren ganz eigenen Weg gehen.

Hier dürfen Körper, Emotionen und das authentische Selbst gesehen,

gefühlt und transformiert werden.

In Entspannung, im Schöpfungsprozess, im Genuss aller Sinne und in Verbindung mit anderen.

Intersektional. Ohne Dogmen.

Für eine neue Welt, in der Frauen und FLINTA* wertgeschätzt und verehrt werden.

MEINE VISION

Auch im Jahr 2026 gibt es weltweit keinen Ort, an dem Frauen vollständig gleichberechtigt, sicher und angemessen wertgeschätzt leben. Selbst in Ländern mit fortgeschrittener Gleichstellungspolitik sehen sich viele Frauen mit subtiler und weniger subtiler Ausbeutung konfrontiert: schlecht bezahlte Tätigkeiten in typischen Frauenberufen, unsichtbare Care-Arbeit, emotionale Last. Der weibliche Körper, die Sexualität und natürliche körperliche Prozesse werden objektisiert, tabuisiert, mit Scham und destruktiven Glaubenssätzen kleingehalten.

Ich trage einen tiefen Wunsch nach Empowerment in mir. Für mich, mit und für andere Frauen und FLINTA*.

ZWISCHEN DEN WELTEN

Auf der Suche nach passenden Räumen bin ich vielen wertvollen theoretischen Diskursen über Feminismus begegnet, mit unterschiedlichen Ansprüchen an die feministische Haltung. Was ich oft vermisst habe, ist die konkrete Verkörperung: Wie kann die gewünschte Gleichberechtigung individuell und intersektional gelebt werden, passend zur jeweiligen Kultur, sozialen Herkunft, den Lebensumständen und eigenen Überzeugungen? Im feministischen, wissenschaftsorientierten Diskurs habe ich manchmal eine ausdrückliche Distanzierung, bisweilen Abwertung von spirituellen Praktiken wahrgenommen, hinter der sich meiner Erfahrung nach auch Formen von internalisierter Misogynie und westlichem Kolonialismus verbergen können.

Auf der anderen Seite habe ich Erfahrungen mit spirituellen Frauenkreisen gemacht, die verkörperte Erfahrung und Zusammenhalt ermöglichen, sich aber nicht selten in Dogmen und Zuschreibungen ihrer eigenen Bubble verlieren und sich vom Weltgeschehen abschotten. Mit Extremen von ausschließlich positiven Vibes bis zu intensiven, tiefgehenden Praktiken, die zu oft von Menschen ohne ausreichende Qualifikation ausgeführt werden, mit der Gefahr von Machtmissbrauch, Grenzüberschreitungen, Spiritual Bypassing und im schlimmsten Fall Retraumatisierung.

Sicherlich gibt es viele andere Räume. Doch bei weiterhin bestehender Offenheit habe ich Lust, selbst die Räume zu initiieren, die zu meiner Vision passen.

WAS ICH SCHAFFEN MÖCHTE

Räume, in denen Spiritualität und Wissenschaft im Einklang sind. In denen Empowerment ganz individuell verkörpert wird, mit Ausdruck aller Emotionen, die sicher gehalten werden. Räume, in denen Frauen und FLINTA* über den Kontakt mit sich selbst und über die Körperweisheit ihre ganz individuellen Wege, Stärken und Einzigartigkeit erkennen können, abseits der Tabus und aufgesetzten Glaubenssätze. Wo sie diese annehmen, wertschätzen, verehren und damit sichtbar werden. In Verbindung, Austausch und Unterstützung mit anderen Frauen, in einer sehr mannigfaltigen und wechselnden Zusammensetzung.

Angesichts der allgegenwärtigen Bilder von Krieg, Krisen und Katastrophen sehne ich mich nach Räumen für Schöpfung, Schönheit, Achtsamkeit und Empathie. Diese entstehen häufig aus Transformationsprozessen, individuell und kollektiv, von Krise und emotionalem Chaos hin zu inneren Ressourcen und Visionen. Körperorientierte und kreative Zugänge erlauben diese individuelle Selbsterfahrung in Verbindung mit anderen, denn das sind unsere ursprünglichen Ausdrucksformen.

DIE KÖRPERBEMALUNG

Mein Hauptmedium ist die Körperbemalung, eine der ersten Formen der Kunst, des Rituals und des individuellen Ausdrucks, die in allen Kulturen vorhanden war und oft noch ist. Ein menschliches Urbedürfnis, etwas, das wir alle unabhängig von Kultur gemeinsam haben. Eine angenehme, entspannende Berührungsform, die erlaubt, die Haut zu spüren, also die Grenze zwischen dem Ich und der Außenwelt, und sich so mit dem eigenen Körper, dem Gegenüber und der Natur zu verbinden. Sie erlaubt, in Rollen zu schlüpfen, sich zu verwandeln und gleichzeitig den eigenen unverwechselbaren Ausdruck zu finden und zu verkörpern. Das Innere nach außen zu tragen, zu reflektieren, zu transformieren und wieder zu verinnerlichen. Nackt, authentisch und doch so beschützt durch Farben.

In vielen Kulturen sind es die Frauen, die Hüterinnen der Farbe sind. Die, die Rituale und Initiationen oder einfach ein Miteinander mit der Farbe gestalten.

Mit meinen Räumen möchte ich ein archaisches Zusammensein kreieren, in dem alle Frauen und FLINTA* gleichwertig sind und doch in ihrem ganz individuellen kreativen Ausdruck in ihrer Einzigartigkeit erstrahlen. Wo Frauen und FLINTA* sich gegenseitig in dieser Einzigartigkeit bestärken und verehren. Wo durch jede Bemalung, jede Farbschicht eine neue Perspektive, ein neuer innerer Anteil zutage kommen kann und die nutzlosen, störenden, fremden Glaubenssätze abgewaschen werden.

Durch die Kombination der Sinneseindrücke bei der Körperbemalung kommen Frauen und FLINTA* immer mehr in Kontakt und Vertrauen mit ihrem Körper. Sie können es annehmen, genießen und die subtilen Signale lesen, auch im Alltag, um auf ihre Intuition zu hören. Um sich nicht von der ständig wechselnden, KI-generierten Bilderflut, den widersprüchlichen Nachrichten und subtiler Unterdrückung beirren zu lassen. Innere Orientierung, Klarheit und Bewusstsein für Grenzen gewinnen.

Frauen und FLINTA* die Möglichkeit zu geben, auf ihren Körper zu hören, auf ihre Intuition, um Unterdrückung in der näheren Umgebung und in der Gesellschaft zu erkennen und dagegen anzugehen. Die vergrabenen, ausgeschlossenen Schatten wieder anzunehmen, die so viel Kraft rauben: die Scham, die Sexualität, die Wut.

Ob in Gruppenprozessen oder in Einzelritualen sollen Bilder entstehen, die die Prozesse und das Wesen, die Gaben, die Ressourcen und Lebensübergänge der Person festhalten, würdigen und verehren. Um sich daran zu erinnern, um es mit der Welt zu teilen, um es im Alltag stolz zu verkörpern. Bilder, die nicht durch KI zu ersetzen sind. Denn sie entstehen aus dem Fühlen, dem sinnlichen Erleben, der Verkörperung, aus dem Dialog mit sich selbst und den anderen.

DIE FOTOGRAFIE

Auch unabhängig von Body Art soll die Fotografie das authentische Wesen der Frau und FLINTA* und ihr Wirken in der Welt festhalten und sichtbar machen, würdigen und verehren. Auch diese Bilder sind nicht durch KI zu ersetzen, denn sie halten Prozesse und Erlebnisse achtsam und empathisch fest: Prozesse der verkörperten Selbstermächtigung und Selbstannahme, Prozesse der Magie, die Frauen und und FLINTA* in ihren Herzensprojekten schaffen. Woraus sich hoffentlich auch Vernetzung und gegenseitige Unterstützung ergeben. Das Wirken der Frauen in der Welt soll besonders verehrungsvoll, würdevoll und wertschätzend sichtbar werden, auch die scheinbar alltäglichen Momente, die leicht untergehen, bagatellisiert oder tabuisiert werden.

Mit der meditativen Fotografie können Frauen und FLINTA* lernen, mit einfachen Tools Achtsamkeit, Entspannung und Selbstermächtigung zu praktizieren, ihrem scheinbar banalen Alltag eine einzigartige, wertschätzende Perspektive zu schenken, diese zu reflektieren und mit anderen zu teilen.

MENSTRUAL ART

Das Teilen meiner Menstrual Art als Malerei auf Papier und die Workshops dienen der Enttabuisierung, Wertschätzung, Verehrung und künstlerischen Erforschung des Weiblichen und des weiblichen Körpers. Menstrual Art wird stigmatisiert und existiert überwiegend in spirituellen Kreisen, obwohl sie so viel für die Aufklärung tun kann, auch ohne spirituellen Kontext.

In Workshops für Menstrual Art lade ich Frauen dazu ein, sich mit dem eigenen Körper und der schöpferischen Kraft des Menstruationszyklus zu verbinden. In Zeiten von Krieg und Zerstörung wird das Blut, das ohne Gewalteinwirkung fließt und für Reproduktion und Schöpfung steht, zum Symbol für Leben und Regeneration. Die Workshops fördern den bewussten, respektvollen Umgang mit der Menstruation als einem natürlichen Prozess und schaffen Raum für Würdigung und Körperbewusstsein.

DIE ESSENZ

Mit Vedyava Visions möchte ich in Zeiten der Entfremdung vom Körper und von der Natur, in Zeiten der künstlichen Intelligenz, der Überflutung an Ansprüchen und theoretischer Fülle, gesellschaftlich auferlegten Glaubenssätzen, Tabus und Unterdrückung Räume schaffen, in denen Frauen und FLINTA* sich selbst sehen und fühlen können, transformieren, ausdrücken, wie sie sind und wie sie sein möchten. Ihren Körper, ihre Emotionen, ihr Wesen, ihre Grenzen. Wo sie sich und einander wertschätzen, ermächtigen und verehren in allen ihren Facetten. Ihre eigene innere Orientierung und Selbstermächtigung finden. Im Schöpfungsprozess, im Genuss aller Sinne, in der Entspannung.

AUF DEM WEG ZU EINER NEUEN WELT

Und so ein Stück weit zu einer neuen Welt beitragen. Näher an Gleichberechtigung. Näher an das, was ich unter Matriarchat verstehe.

Meine Sehnsucht gilt einer Gesellschaft, in der nicht Frauen über Männer herrschen, sondern eine neue Ordnung der Werte entsteht. In der Gleichberechtigung, Empathie und die Achtung allen Lebens im Mittelpunkt stehen. Eine Kultur, die das Wunder der Geburt, das Nähren, Pflegen, Erziehen und die Fürsorge als schöpferische und gesellschaftlich zentrale Tätigkeiten begreift und wertschätzt.

In einem solchen System werden alle Lebensformen, Menschen, Tiere, Pflanzen, die Erde selbst, als Teil eines großen, miteinander verbundenen Ganzen verstanden. Alles als zusammenhängendes System begreifen und sorgfältig die weitreichenden Folgen unserer Entscheidungen bedenken. Das ist es, was Kriege, Gewalt und Umweltzerstörung an der Wurzel angeht.

Freiheit, kulturelle Vielfalt, die Weisheit alter Traditionen und die schöpferische Kraft von Kunst und Wissen bilden das Fundament dieser Welt. Kultur und Schöpfung sind nicht Luxus, sondern das Fundament. Denn das ist es, was uns zutiefst menschlich macht.

Bildung und Gemeinschaft stehen über Konkurrenz. Kooperation ersetzt Machtstreben. Dieses Matriarchat ist eine Verschiebung der Prioritäten, nicht der Macht. Eine neue Kultur des Lebens, in der Schöpfung, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit zum Zentrum des Daseins werden.

Ich freue mich auf jede Frau und FLINTA*, die eine Sehnsucht nach Veränderung und Selbstermächtigung in sich trägt, egal wie ihre Vision im Detail aussieht. Was uns verbindet, ist nicht die gleiche Antwort, sondern die gleiche Frage.

BEREIT FÜR DEINE REISE?

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